Corona-Teststationen an deutschen Airports sind einsatzbereit

An den großen deutschen Flughäfen mit einem hohen Anteil an Flügen aus sogenannten Risikogebieten sind die Corona-Testzentren bereits im Einsatz oder kurz vor der Inbetriebnahme. Auch für Türkei-Urlauber ist das ein Gewinn an Sicherheit.

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Der Flughafenverband ADV berichtet, dass die Airports Köln/Bonn, Dortmund Wickede, Düsseldorf, Münster/Osnabrück, Frankfurt, Hannover, München, Nürnberg, Berlin Schönefeld und Berlin Tegel bereits gesonderte Testzentren für die kostenlosen Tests der Gesundheitsbehörden besitzen.

„Die Abstimmungen zwischen allen Beteiligten laufen sehr konstruktiv“, sagt Ralph Beisel, ADV-Hauptgeschäftsführer. Wichtig sei die Vereinbarung, dass Umsteigepassagiere nicht getestet werden müssen, denn kein Testzentrum befindet sich im Sicherheitsbereich des Flughafens vor der grenzpolizeilichen Einreise. Die meisten befinden sich außerhalb von Terminals in deren unmittelbarer Nähe.

Im Juni 2020 sind an deutschen Flughäfen 165.000 Passagiere aus einem Risikogebiet eingereist. Das entspricht rund 5 Prozent des Vorjahreszeitraums. In der letzten Woche verzeichneten die deutschen Flughäfen 120.000 einreisende Passagiere aus einem Risikogebiet.

Der Flughafenverband ADV sieht in den Corona-Tests für Reisende aus Risikogebieten eine Chance zur Wiederbelebung des weltweiten Luftverkehrs. „Die Möglichkeit, sich direkt nach der Ankunft testen zu lassen, erhöht die Sicherheit der Passagiere, kann als Grundlage für weitere Grenzöffnungen dienen und schafft Vertrauen in den Luftverkehr als sicheres Verkehrsmittel. Insbesondere für Geschäftsreisende und für die Wirtschaft wäre eine Belebung des interkontinentalen Verkehrs ein wichtiges Signal“, meint Ralph Beisel.

Keinesfalls dürfe es in den Testzentren zu Gedränge und langen Warteschlangen kommen, weil jeder Fluggast als erstes drankommen möchte. „Deshalb stellt sich für uns die Frage, ob Reisende mit Wohnland Deutschland nicht gleich – innerhalb einer festgelegten Frist – zu ihrer zuständigen Gesundheitsbehörde oder Hausarzt gehen, um sich testen zu lassen. Wenn dann die Teststationen an Flughäfen hauptsächlich für ausländische Einreisende zur Verfügung stünden, gäbe es keine Überlastung“, so Beisel weiter.

Quelle: Tourexpi

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